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Wander-Tipps für Wasserfall-Fans:

 

Zusätzlich zur Karte auf der Startseite wollte ich ursprünglich hier die einzelnen Wasserfälle in alphabetischer Reihenfolge aufführen, gleichsam als "Nachschlagwerk" mit Text und Fotos. Damit Sie erfahren, wo sich die Orte befinden und wo es in der Nähe einen Parkplatz als Ausgangspunkt für Wanderung, Spaziergang oder Klettertour zum Fall gibt. Außerdem wollte ich Daten zur Höhe des Falles und die geologische Situation darstellen.

Inzwischen hab ich gemerkt, was für eine enorm zeitaufwändige Sache das ist.

Daher habe ich mich entschlossen, diesen Teil des Projektes "Schwarz Wald Wasser Fall" auf Zeiten mit schlechtem Wetter zu verschieben.


 

Gutes Schuhwerk und Trittsicherheit sollten sich führ Ihre Wasserfall-Tour von selbst verstehen. Gute Vorbereitung ebenfalls (Kartenmaterial und ggf. GPS-Daten). Gummistiefel oder Wathosen kann ich ebenso empfehlen wie Gartenhandschuhe:

  • Gummistiefel, um seichtere Bäche queren zu können oder auch mal etwas länger im Wasser stehen bleiben zu können, wenn es ein Motiv zur optimalen Bildgestaltung erforderlich macht.
  • Wathose, um auch mal an Stellen weiterzukommen, wo das Wasser bis zur Hüfte oder auch bis zum Nabel reichen darf. Bei „eis“kaltem Wasser in Gebirgsbächen hilft ein zweites Paar gestrickter Strümpfe – bei losem Geröll am Grund von Sturzbächen und Gumpen helfen kleine, vorsichtige Schritte. Nur, wenn Sie schon bis zur Hüfte im Wasser stehen, der Druck und die Strömung immer stärker werden, hilft nichts mehr. Dann heißt es ohne wenn und aber: zurück!
  • Gartenhandschuhe, wenn Sie durch dichtes Brombeergestrüpp näher an Ihr Lieblingsmotiv herankommen wollen, aber dennoch genug Bewegungsfreiheit zum Bedienen Ihrer Kamera haben möchten.


Apropos Gestrüpp: Denken Sie bitte daran dass der Schwarzwald Zeckengebiet und darüber hinaus als FSME-Risikogebiet eingestuft ist!

 

Seebach-Wasserfall Juli 2016Seebach-Wasserfall Juli 2016

Seebach-Wasserfall April 2017Seebach-Wasserfall April 2017 

Und wann ist nun die beste Zeit für Ihre Tour?

Immer, wenn Sie Zeit und Lust haben.

Allerdings gibt es auch hier besser und weniger gut geeignete Zeiten. Denn jedes Fließgewässer unterliegt bezüglich der Wassermenge Schwankungen die von der Jahreszeit und der Witterung abhängen. Beide Fotos oben zeigen diesen Effekt anhand des Seebach-Wasserfalls zwischen Feldberg und Titisee: links in einem trockenen Sommer, rechts in einem regenreichen Frühjahr.

Wer also auf "schönes" Wetter wartet und im heißesten Sommer loszieht, riskiert am Wasserfall schon mal große Enttäuschung (die sich in zahlreichen Blog-Einträgen im Internet nachlesen lässt). Ich selbst bin am liebsten kurz nach ergiebigem Regen unterwegs, wenn die Gebirgsbäche so richtig voll sind und die Vegetation am Wegrand kräftig aufatmet! Mir ist bei den Touren für diese Website z.B. das regnerische Frühjahr 2016 sehr entgegengekommen, das andernorts für nasse Keller, gesperrte Straßen und vernichtete Existenzen sorgte. Oder der ausgesprochen regenreiche Jahreswechsel 2017/2018 mit den Sturmtiefs Burglind und Friederike.

Dort, wo regenlose Zeiten schnell dafür sorgen, dass ein Wasserfall unattraktiv wenig Wasser mit sich führt, habe ich in der Karte auf der Startseite eine eigene Kategorie eingeführt (gelbe Symbole). Die dort gezeigten Fotos stellen also eine "Optimalsituation" dar, die man nur alle Jubeljahre mal vorfindet! Unten z.B. die Lützenschlucht bei Wildberg, links im "Trockenzustand" (Sommer 2017) und rechts nach extremem Regen (Jahreswechsel 2017/2018).

 

Lützenschlucht Mai 2017Lützenschlucht Mai 2017

Lützenschlucht Dezember 2017Lützenschlucht Dezember 2017

 

 

 

 

 

 

Um mich vor einem Ausflug nochmals zu vergewissern, ob in den Gebirgsbächen und Kaskaden auch genug Wasser zu erwarten ist, gehe ich inzwischen folgendermaßen vor:

Ich sehe mir im Internet aktuelle Daten zu den Niederschlägen in den letzten Tagen an.

Hervorragend aufbereitete Darstellungen dazu bietet z.B.  Kachelmannwetter.com.

Dann verschaffe ich mir ein Bild von der Wasserführung der größeren Flüsse inklusive Vorhersagen und Hochwasserfrühwarnungen. Mehr dazu können Sie bei der LUBW erfahren (http://www.hvz.lubw.baden-wuerttemberg.de/).

Beides korreliert! So können Sie bei erhöhten Regenmengen sofort erkennen, wie schnell und wie stark die Pegelstände ansteigen – und anschließend wieder fallen. Das ist dann der richtige Zeitpunkt! Denn direkt nach Starkregen (im Wassermaximum) sind die Gewässer meist trübe von den reichlich aufgewühlten und mitgeführten Sedimenten. Und wer will schon braune Brühe auf seinen Fotos zeigen? Zudem mag der massige Schwall an Wasser zwar vor Ort beeindrucken – ich halte es aber für keineswegs fotogen, wenn man nur noch einen unstrukturierten Wasserberg erkennen kann, der die sonst so attraktiven Felsen und Abstufungen in einer Wasserfallformation schlicht und ergreifend „überschwemmt“. 

 

Damit sind Sie nun hoffentlich bestens gerüstet für Ihren nächsten Wasserfall-Besuch.

Gehen Sie in die Natur, entdecken Sie ihre Schönheit. Sie dürfen auf der Suche nach den Wasserfällen im Schwarzwald in einer herrlichen Landschaft sein, wunderschöne Plätze sehen und sich an immer wieder überraschenden Motiven erfreuen.

 

Würdigen Sie das!

 

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