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ARCHIV 2020 zum Wasserfall-Blog:

 

15. März 2020:

Liebe Schwarz Wald Wasser Fall - Freunde,

wer diesen Blog öfter liest, weiß inzwischen, dass die Frage nach der besten Zeit für Wanderungen zu den Wasserfällen mir am häufigsten gestellt wird. Aber was ist eigentlich die zweithäufigste Frage?

 "Wie kommt man da eigentlich hin?" mit allen möglichen Varianten ist die wohl zweithäufigste Frage, die mich so erreicht. Dazu muss ich sagen: Alle Positionen von Wasserfällen sind so genau wie möglich in der Interaktiven Karte eingezeichnet (seit geraumer Zeit mit GPS-Messungen unterstützt, soweit das in den oft engen Schluchten zuverlässig funktioniert). Man kann also auf einschlägigen Karten nachsehen. Schwierigkeiten machen dabei die "roten Markierungen", also jene Wasserfälle, die eben gerade nicht durch Wanderwege erschlossen sind. 

Wundert mich nicht wirklich: Da muss man eben etwas findig sein. Aber Tipps, wie man diese Kaskaden erreicht, will ich ganz bewußt nicht geben. Wer sich beim Kraxeln über steile Felsen unsicher fühlt, wenn es in der Quasi-Direttissima mit 100% Steigung und mehr einem Sturzbach entgegengeht, wer sich beim Queren von Geröllfeldern unwohl fühlt und die Gefahren einer Blockhalde nicht einzuschätzen weiß, wer untrainiert mit schwerer Kameraausrüstung und sperrigem Stativ unterwegs ist ... der (die) hat dort auch nichts verloren - und sei der Wasserfall noch so schön! Ich will nicht in der Zeitung lesen, dass wieder ein Fotograf abgestürzt ist, und dabei das Gefühl haben, ich hätte ihn (sie) dort hin gelockt.

Daher sind die Wasserfälle in der Kategorie "Diaschau" auch nicht namentlich bezeichnet - denn blöderweise sind gerade die besonders verlockenden Objekte oft besonders schwer zu erreichen!

Euer

 Stephan Karmann

 

29. Februar 2020:

Liebe Schwarz Wald Wasser Fall - Freunde,

tatsächlich - ein paar Stunden Winter! Mit Karacho am Donnerstagabend eingezogen - Gewitter, Schneesturm, Stromausfall. Danach musste man schnell sein - denn am Samstag war die weiße Pracht schon wieder fast weggeschmolzen.

 

Euer

 Stephan Karmann

 

23. Februar 2020:

Liebe Schwarz Wald Wasser Fall - Freunde,

ein letztes Mal: ja, jetzt ist eine gute Zeit, die Wasserfälle im Schwarzwald zu besuchen (nach Regen und mitten im Tauwetter) - und wer jetzt nicht draußen ist und sich über die Natur freut, ist letztendlich selbst Schuld.

 

Natürlich hängt es immer damit zusammen, was man will und bevorzugt.

Sicher steht die Natur für dieses Jahr noch ganz am Anfang - die Bäume sind kahl (was auch mir nicht auf jedem Foto gefällt), die Hänge von unschön grau vermodernden Resten von Farn und Laub aus dem letzten Jahr bedeckt. Und allenthalben liegen die "Opfer" von Sabine quer im Weg und quer im Wasserfall...

Man muss eben zusehen, wie man alles das gut in Szene setzen kann, so dass ein attraktives Motiv daraus wird (Beispiel oben aus dem St.Wilhelmer Tal am Feldberg).

Und es lohnt sich in jedem Fall, öfter mal "wieder vorbei zu schauen", denn gerade durch Starkregen mit seinen Wassermassen und durch Stürme wie Sabine und den entstehenden Windbruch ändern sich die Gegebenheiten fortlaufend - manchmal "von heute auf morgen", manchmal im Laufe der Zeit (Foto unten vom Buselbach oberhalb des Steinwasenparks - links November 2016, rechts der "Stand von heute").

Euer

 Stephan Karmann

 

9. Februar 2020:

Liebe Schwarz Wald Wasser Fall - Freunde,

da hab ich ja wieder mal was angerichtet mit der Diskussion über gute und weniger gute Zeiten zum Fotografieren von Wasserfällen in meinem letzten Blog-Eintrag! Denn in ausnahmslos ALLEN Zuschriften, die mich seitdem erreicht haben, wurde irgendwie ein Bezug zu dieser Frage hergestellt, wann denn die beste Zeit zum Fotografieren von Wasserfällen sei.

 

Da fällt mir das Bonmot ein, dass Vorhersagen besonders dann schwierig sind, wenn sie die Zukunft betreffen (wird wahlweise allen möglichen Menschen zugeschrieben - von Mark Twain bis Karl Valentin). Vor genau drei Jahren z.B. hatten wir einen richtig knackigen Winter -ein Dutzend Nächte nacheinander tief unter null, einige bei -20°C. Der beliebte Tannegger Wasserfall in der Wutachschlucht hatte sich in eine skurrile Eisskulptur verwandelt, unter deren "Panzer" es munter gurgelte (siehe Foto oben - Detailaufnahmen finden sich in der Diaschau Winter-Impressionen).

Hätte ich da den Freunden von zu Eis erstarrten Wasserfällen prognostiziert: Kommt im Januar - die wären allesamt tief enttäuscht gewesen, denn in den folgenden drei Jahren war es ungewöhnlich warm, es gab immer weniger Tage mit Schnee - und von Nächten mit -20°C keine Spur!

Euer

 Stephan Karmann

 

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